Motto der ÖRL 2026

„Gemeinsam für eine bessere Versorgung der Rheumapatient*innen in Österreich“.

 

Die Österreichische Rheumaliga fordert bundesweit bessere Rahmenbedingungen und eine leistungsgerechte Honorierung.

12 Oktober – Internationaler Weltrheumatag. Rund um den Aktionstag veranstaltet die Österreichische Rheumaliga (ÖRL) Rheumatage in Österreich. Die Informationsveranstaltungen sollen Rheumapatient*innen informieren, aufklären, Gemeinsamkeit und den Austausch fördern.

Versorgungslage bleibt angespannt

Die ÖRL stellt den Weltrheumatag 2026 unter das Motto „Gemeinsam für eine bessere Versorgung der Rheumapatient*innen in Österreich“. Nach Aussage der Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) stehen österreichweit 32 Rheumatolog*innen die mit allen Kassen einen Vertrag haben. Zugleich sind viele Betroffene auf Wahlärzt*innen angewiesen. Regional bestehen deutliche Engpässe: In Lienz in Tirol steht etwa nur eine Wahlärztin zur Verfügung; auch in Vorarlberg, Kärnten, dem Burgenland und Oberösterreich ist die Versorgung unzureichend.

Gemeinsamer Appell an die Verantwortlichen

Aus Sicht der ÖRL braucht es in ganz Österreich eine einheitliche und leistungsgerechte Honorierung, damit die rheumatologische Versorgung nachhaltig verbessert werden kann. Gemeinsam mit der ÖGR fordert die ÖRL die Verantwortlichen der österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Ärztekammer (ÄK) und der Gesundheitspolitik auf, die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Gertraud Schaffer

Präsidentin

Österreichische Rheumaliga

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