Veranstaltungen & Aktivitäten – Wien

Unser Projekt „Mit Farbe und Pinsel Rheuma sichtbar machen“ geht 2022 weiter!

 

 Das Pilotprojekt „Mit Farbe und Pinsel Rheuma sichtbar machen“ wurde im Frühjahr 2020 gestartet, mit der Idee die Veranstaltungsreihe in allen Bundesländern zu etablieren. Leider war die Durchführung in Wien durch die COVID-19 Maßnahmen nur mit einer Gruppe von 10 Personen erlaubt. Daher ist es uns ein großes Bedürfnis einen zweiten Anlauf in Wien zu nehmen.

 

Die Österreichische Rheumaliga möchte mit dem Projekt Betroffene motivieren und dazu einladen, ihre Gedanken mit ihrer Krankheit bzw. Gesundheit auf Papier zum Ausdruck zu bringen und so Rheuma in unserer Gesellschaft ein „Gesicht“ zu geben. Das kreative Ausdrücken der eigenen Emotionen und der Gedanken führt zu einer Entlastung und stärkt die eigenen Ressourcen. Die Kunsttherapie lenkt den Fokus auf die eigenen Stärken und auf positive Ereignisse und schon vergessene Fähigkeiten.

 

Unter dem Motto „Ich male meine Krankheit – ich male meine Gesundheit“ laden wir Sie sehr herzlich ein, mit uns gemeinsam die Vielfalt der rheumatischen Erkrankungen

  „Mit Farbe und Pinsel sichtbar zu machen“.

 

Wann: Samstag, 09.07.2022, 14.00 – ca. 17.00 Uhr

Ort: Wien, Sportcenter Donau City, Arbeiterstrandbadstraße 128

 

 

Referentin: Mag.a Ute Riedlmair

Dipl. Mal- und Gestaltungstherapeutin, Kreativtrainerin,

Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision

 

Vortrag/Einführung in die Kunsttherapie durch Frau Mag.a Ute Riedlmair,

Malauftrag, kreatives Arbeiten und anschließende Bildbesprechung

 

Die Teilnahme ist für alle Betroffenen einer chronisch rheumatischen Erkrankung kostenfrei zu besuchen. Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl zur Verfügung steht, daher ist eine telefonische oder schriftliche Anmeldung bis zum 22.06.2022 erforderlich. Malkenntnisse sind keine Voraussetzung!

 

Das Rheumateam freut sich über zahlreiche Anmeldungen und auf einen kreativen, farbenfrohen und entspannten Nachmittag. Nicht vergessen, gleich anmelden und dabei sein. Nicht bis zum 22. Juni warten, da könnte es zu spät sein!

 

Anmeldung:

Karin Fraunberger, Tel.: +43 650 40 22 989, E-Mail: selbsthilfe@lupus-austria.at

Gertraud Schaffer, Tel.: +43 664 59 65 849, E-Mail: info@rheumaliga.at

 

Mit freundlicher Unterstützung durch: Abbvie und Pfizer

 

Die zu diesem Zeitpunkt geltenden behördlichen Corona-Schutzmaßnahmen sind vor Ort einzuhalten.

 

 

 

 

Tag der Selbsthilfe – Vorträge und Freiluft-Workshop2021

 

Wien, 26. September 2021: Vertreter*Innen von über 50 Selbsthilfegruppen und Einrichtungen aus dem Wiener Gesundheits- und Sozialwesen trafen sich im Arkadenhof des Wiener Rathauses, um neues Wissen zu sammeln und sich vorzustellen und zu vernetzen, natürlich unter Einhaltung aller COVID-19-Maßnahmen.

 

Nach den Eröffnungsworten von Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, sowie von Dennis Becker, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, referierte Univ.-Prof. Dr. Marco Idzko, AKH Wien, über das Erkennen und Behandeln von Atemwegserkrankungen. Stärkung und Schutz der Lunge waren das Thema, welches Prim. Priv.- Doz. Dr. Arschang Valipour, Klinik Floridsdorf, ausführlich darstellte. Viel aktuelles Wissen über Corona und Lunge wurde vermittelt, welches für die Leiter*Innen der Selbsthilfe gerade in dieser Zeit von großer Wichtigkeit ist.

 

Zur aktiven Beteiligung wurden verschiedene Workshops angeboten: Atemtechnik zur Entspannung, Nordic Walking und Yoga.

Auch die Selbsthilfe Lupus-Austria und die Österreichische Rheumaliga waren mit einem Stand vor Ort vertreten.

G. Schaffer

 

 

 

 

 

Frühdiagnosen und Management von Lungenfibrosen

 

Wien, 07.09.2021: Eingeladen wurde in die Klinik Floridsdorf zu einer Live- und einer Live-Stream- Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmenverordnung. Ein hochkarätiges ExpertInnen-Team referierte über ein sehr aktuelles Thema zur Diagnose und zu Langzeitfolgen von Lungenfibrosen bei verschiedenen Krankheitsbildern. Mit eingeladen waren auch die Patientenorganisationen Lungenfibrose Forum Austria, Österreichische Rheumaliga und Selbsthilfe Sklerodermie. Die VertreterInnen hatten die Möglichkeit Ihre Organisationen und ihre Arbeiten/Projekte vorzustellen.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prim. Priv.-Doz. Dr. Arschang Valipour, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie im KH-Floridsdorf.  In seinen Begrüßungsworten verwies er auf die sehr gute und wichtige Zusammenarbeit mit Herrn Ing. Günther Wanke, welcher der Patientenorganisation Lungenfibrose Forum Austria vorsteht. Diese Wichtigkeit wurde abschließend bei der Vorstellungsrunde auch von den Teilnehmerinnen der ÖRL, Frau Schaffer und Frau Fraunberger, sowie von Frau Trampusch, sie hat vor kurzem die Selbsthilfe Sklerodermie gegründet, bestätigt.

Im ersten Vortrag ging Prim. Dr. Valipour auf die verschiedenen Erkrankungen und Folgen von Lungenfibrose ein wie z.B. bei einer chronischen Lungenentzündung, bei rheumatischen Erkrankungen und bei Autoimmunerkrankungen.  2 – 29 von 100 000 Menschen sind von einer idiopathischen Lungenfibrose (IPF) betroffen. Weiters wurde auf die Beschwerden eingegangen, die bei einer Lungenfibrose auftreten können:

  • Einschleichende Atemnot 90,10%,
  • Erschöpfung 69,20%,
  • Inappetenz 67,40%
  • Trockener Husten 53,20 %
  • Atemnot, Atemwegsinfektionen 32,60
  • Akute Atemnot 16,70%

 

Im zweiten Vortrag referierte Primaria OÄ Dr. Judith Sautner, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft der Rheumatologie, über die Früherkennung bei rheumatischen Erkrankungen. Was wird bei eine Rheuma-Visite von Ärztinnen abgefragt? Druckschmerzhafte Gelenke, geschwollene Gelenke, Morgensteifigkeit, Schmerzen, Stammskelettschmerzen, Funktionseinschränkungen, Komorbiditäten (Osteoporose und Osteopenie), Depression, Fatigue … Die Anamnese ist zur Abklärung bei einer rheumatischen Erkrankung und bei Verdacht auf eine mögliche Lungenfibrose eine wichtige Maßnahme. Die Frage nach dem Beruf und Wohnort liefert wichtige Hinweise, die zum Krankheitsverlauf in Bezug auf Umwelteinflüsse stehen.  Risikofaktoren sind auch: Höheres Alter, höheres Alter bei der Erstdiagnose, lange RA Krankheit, männliches Geschlecht, Rauchen, erhöhter Rheumafaktor (RF). Darauf sollten Patienten mit einer rheumatischen Krankheit achten, gab Prim.a Dr. Sautner den Teilnehmerinnen mit auf den Weg.

 

Wie wichtig ist Rehabilitation als therapeutische Option? Darauf konnte Dr. Ralf Harun Zwick, FA für Innere Medizin und Lungenkrankheiten, Wien, mit großer Erfahrung in stationärer und ambulanter Rehabilitation, bei einer Lungenfibrose aufmerksam machen. Im stationären Bereich gilt es zuerst zu stabilisieren und zu spezialisieren, hierbei werden sehr viele Erfahrungen aus dem Alltag, in der täglichen Arbeit mit viel Erfolg verbucht.

 

Zum Abschluss der Vortragsreihe sprach Dr. Susanne Zadro-Jäger, Psychotherapeutin, Wien, über psychotherapeutische Tipps im Alltag, die zu mehr Stärke und Wohlbefinden beitragen können. Krisen können uns Menschen verunsichern und aus der Bahn werfen. Wie man es schafft, stärker durch die Krise zu gehen, ist sehr individuell. Jeder Mensch reagiert bei Schicksalsschlägen anders.  Viel Zeit, Ausdauer und Kraft ist nötig und nicht jeder schafft es, aus eigener Kraft gestärkt aus der Krise zu gehen. Eine psychologische Begleitung kann eine große Hilfestellung für die Betroffenen sein. Es ist keine Schande sich Hilfe zu holen, die ExpertInnen haben die entsprechende Ausbildung, um Menschen in Krisenzeiten zu begleiten.

Danke an das Veranstaltungsteam Boehringer Ingelheim für die Einladung und für die Möglichkeit der Doppelbesetzung durch das ÖRL-Team.

G. Schaffer

 

 

 

WIEN– Am 20. Oktober 2020 waren die Österreichische Rheumaliga und die Selbsthilfegruppe Lupus-Austria, vertreten durch Frau Karin Fraunberger, Vizepräsidentin der ÖRL und Leiterin der SHG-Lupus- Austria , sowie Frau Monika Ulreich von der ÖRL bei der alternativen Veranstaltungsreihe zur Wiener Rathaus-Messe „JedeR für JedeN“ – Monat der Inklusion – Durchs Essen kommen d`Leut zam“ vor Ort.

Die Selbsthilfegruppe Rheuma Wien wird sich in den kommenden Monaten neu aufstellen. Frau Fraunberger übernimmt die Organisation, sie hofft, dass im Frühjahr wieder ein persönliches Treffen stattfinden kann. Die Wiener Mitglieder werden darüber gesondert informiert.