Edgar-Stene-Preis 2017

 Edgar-Stene-Preis 2021: Digitale Lösungen für meine Gesundheit

Wettbewerb: Erzählen Sie Ihre Geschichte mit Ihren Erfahrungen, Ihren digitalen Anwendungen und gewinnen Sie!

 

Thema für den Edgar-Stene-Preis 2021:

„Wie verbessern digitale Lösungen mein Leben mit einer rheumatischen Erkrankung?“

 

Seit Beginn der Corona-Pandemie kommt kaum noch jemand um digitale Anwendungen herum. Auch wenn die virtuelle Welt niemals den persönlichen Kontakt ersetzen kann, sind doch auch Vorteile zu erkennen. Wie sehen Sie die Zukunft? Mit welchen Apps und Tools arbeiten Sie?

Die Auszeichnung wird jährlich von der Europäischen Rheuma-Liga ausgeschrieben. Der Preis wird voraussichtlich im Rahmen des EULAR-Kongresses im Juni 2021 in Paris verliehen.

Das Preisgeld für die beste Einreichung beträgt 1.000 Euro, der Zweitplatzierte erhält 700 Euro und der Drittplatzierte 300 Euro. Die Reisekosten werden übernommen.

Teilnahmebedingungen:

  • Sie müssen das 18. Lebensjahr erreicht haben.
  • Ihr Text sollte maximal zwei DIN-A4 Seiten lang sein (Schrift Arial, 12 Punkt, einfacher Zeilenabstand.
  • Beitrag bitte als Word-Dokument und nicht als PDF zusenden.
  • Bitte fügen Sie mindesten 5 Bilder sowie ein Porträt von sich ein. Alle Bilder benötigen eine erklärende Bildunterschrift. Erforderlich sind außerdem: Ihre Adresse, Alter, Beruf, Familienstand, E-Mail-Adresse, Hobbys und den Grund Ihrer Einreichung.
  • Die Auszeichnung wird jährlich von der Europäischen Rheuma-Liga ausgeschrieben. Der Preis wird voraussichtlich im Rahmen des EULAR-Kongresses im Juni 2021 in Paris verliehen. Die Reisekosten werden übernommen. Das Preisgeld für den besten Text beträgt 1.000 Euro, der Zweitplatzierte erhält 700 Euro und der Drittplatzierte 300 Euro.

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2020 bitte unter dem Kennwort „Stene-Preis“ an:

Österreichische Rheumaliga, Dorfstraße 4. 5761 Maria Alm, info@rheumaliga.at

 

European League Against Rheumatism

EDGAR STENE PRIZE 2019

PDF- Stene Prize

Einreichfrist: 31. Dezember 2018 an die Österreichische Rheumaliga, info@rheumaliga.at

  1. Preis: Euro 1.000,00 und eine viertägige Reise zum EULAR Kongress
  2.  Preis: Euro   800,00
  3.  Preis Euro   300,00

 Thema wird noch bekanntgegeben.

Patienten (Mindestalter 18 Jahre) mit einer rheumatischen Erkrankung Aufsatz mit obigem Titel, maximal 2 Seiten in beliebiger Sprache (Worddokument, Arial 12 Pkt. einfacher Zeilenabstand, keine pdf-Version)

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Einreichfrist: 31. Dezember 2017 bei der nationalen Patientenorganisation (Österreichische Rheumaliga- info@rheumaliga.at)

Stene Prize Gewinner: € 1 000.- Reise nach Amsterdam und Hotel (bis zu 4 Nächte) Einladung zur Eröffnungszeremonie beim EULAR-Congress in Amsterdam Einladung zum „Congress Dinner“

Zweiter Preis: € 700.-

Dritter Preis: € 300.-

Der  Name erinnert an den Norweger Edgar Stene, der an Spondylitis ankylosans erkrankt war. Mit seiner Pionierarbeit hat er für die internationale Rheuma-Selbsthilfebewegung und für die Kooperationen zwischen Ärzten, Patienten und Ehrenamtlichen sehr viel erreicht. Ihm zu Ehren wird jedes Jahr der “Edgar-Stene-Preis, ein Schreibwettbewerb ausgeschrieben.  Der Peis wird am darauffolgenden EULAR-Kongress an den Gewinner oder der Gewinnerin übergeben.

Für den Edgar-Stene-Preis 2017 wird zum Thema „Zeit ist Gelenk – Gelenke im Lauf der Zeit, der beste Beitrag gesucht.  “Meine persönliche Geschichte“, für die Behandlung die muskuloskelettalen Erkrankungen.

Weitere Informationen unter http://www.eular.org/pare_stene_prize.cfm

Preise:

  1. Preis – Euro 1000,- und eine Reise zum EULAR Kongress 2017 nach Madrid um den Preis persönlich entgegen zu nehmen
  2. Preis – Euro 700,-
  3. Preis – Euro 300,-

Einsendungen bitte an:
Österreichische Rheumaliga
Kennwort: Stene-Preis
Dorfstraße 4
5761 Maria Alm
E-Mail: info@rheumaliga. at

Edgar Stene Preis 2017 – Die Österreichische Einreichung bei der EULA

 „Zeit ist Gelenk – Gelenke im Laufe der Zeit“

 „Frühe Diagnose und Zugang zur Pflege bei rheumatischen und Muskel-Skelett-Erkrankungen (RMDs) – das Ideal Welt und die Realität – meine persönliche Geschichte“

„Schau doch mal, ist mein Finger geschwollen?“

Meine Schwester war zu Besuch gekommen. Sie stand noch in der Tür, da streckte ich ihr schon die Hand zur Begutachtung hin.

Gemeinsam betrachteten wir den verdächtigen Finger.

„Ja, ich glaube schon. – Oder doch nicht?“

Wir beschäftigten uns noch einige Minuten mit dieser Frage, bis wir schließlich feststellten: Wir sind nicht sicher, ob der Finger geschwollen ist oder nicht.

Ein Arztbesuch kam mir nicht in den Sinn. Ich hatte keine Schmerzen, und die Schwellung am Finger war nicht Besorgnis erregend – ich war mir ja noch nicht einmal sicher, ob der Finger überhaupt geschwollen war.

Das war im Februar 1993.

Drei Monate später, im Mai, hatte ich dann Schmerzen, aber ganz wo anders.

Von einer Nachbarin hatte ich ein Paar Schuhe geschenkt bekommen, und so zog ich sie für einen kleinen Spaziergang an.

Waren die Schuhe vielleicht um eine Spur zu klein? Während des Gehens drückten sie hinten gegen die Ferse, bis ich die Schmerzen nicht mehr aushielt, die Schuhe auszog und barfuß heim marschierte.

Von diesem Tag an konnte ich überhaupt keine Schuhe mehr tragen, ohne immense Schmerzen zu bekommen. Meist war ich barfuß unterwegs.

Schließlich grub ich aus einer Schachtel ein altes Paar Wanderschuhe aus, in denen die Schmerzen erträglich waren.

Auch jetzt ging ich noch nicht zum Arzt.

Ich hatte offenbar eine Sehne „beleidigt“, und durch Schonung würde wohl wieder alles in Ordnung kommen.

Als der Sommer sich dem Ende zu neigte, waren meine Füße noch nicht besser geworden, im Gegenteil: Außer, dass sie schmerzten, waren sie mittlerweile schlimm geschwollen.

Jetzt ging ich zum Arzt.

Er hatte einige Ideen, was die Ursache sein könnte; ein Röntgen könnte Aufschluss geben, aber inzwischen war ich schwanger geworden, so musste die Klärung bis nach der Geburt warten.

Während der Schwangerschaft ging es mir gut. Das änderte sich, nachdem mein Sohn im April 1994 geboren war. Ich konnte den Fuß beim Gehen nicht mehr abrollen. Stufen konnte ich nur abwärts gehen, indem ich den Mittelfuß auf die Stufenkante stellte.

Ich glaubte, es war die Ledersohle, weswegen ich ausglitt und die Treppe hinunter fiel.

Nun war endlich der Zeitpunkt da, dass ich wieder zum Arzt ging. Jetzt konnte und wollte ich die Beschwerden nicht mehr ignorieren, es MUSSTE etwas geschehen.

Der Hausarzt überwies mich zum Orthopäden.

Der war Spezialist auf irgendwelchen Gebieten, aber offensichtlich nicht für Rheuma. Er verzichtete auf eine Röntgenuntersuchung, hielt auch eine Blutuntersuchung für absolut entbehrlich, drückte irgendwo auf dem Fuß herum und sagte: „Hier müsste es eigentlich wehtun“. Meinen zaghaften Einspruch ignorierte er und konstatierte Weichteilrheuma.

Die Tabletten halfen. Drei Tage lang. Dann waren die Schmerzen so unerträglich, dass ich den Arzt wieder konsultierte.

Die Spritze gegen die Schmerzen musste ich selbst bezahlen, die Krankenkasse kam nicht dafür auf.

Auch die Spritze half. Drei Tage lang.

Als ich beim Orthopäden um einen kurzfristigen Termin anrief, lief das Tonband mit der Nachricht, der Arzt sei auf Urlaub.

Das war mein Glück, wie sich dann herausstellte.

Nun wollte ich meinen Hausarzt um Rat fragen.

„Weichteilrheuma ist doch heilbar!“, meinte dieser. „Eine Infusionskur für einige Tage, und die Sache ist erledigt!“

Das Baby wurde bei einer Freundin untergebracht, und ich ging ins Krankenhaus.

Bevor die Ärzte mit der Infusionskur gegen Weichteilrheuma begannen, wollten sie zunächst die Diagnose bestätigen.

Es dauerte einige Tage und viele Untersuchungen, bis schließlich die Ärztin triumphierend verkündete: „Jetzt wissen wir, woher Ihre Schmerzen kommen! Sie haben rheumatoide Arthritis!“

In einem weiteren Gespräch zeigte sie mir auf den Röntgenbildern die Demineralisierung.

Das Rheuma hatte zum Zeitpunkt der Diagnose bereits solche Schäden angerichtet, dass man sie sogar am Röntgenbild erkennen konnte!

Angst und Unsicherheit hatte ich in den 15 Monaten von der ersten kleinen Schwellung bis zur Diagnose eigentlich nicht. Richtig schlimm war es erst nach der Diagnose, denn obwohl ich viele Medikamente einnahm, hatte ich zeitweilig so starke Schmerzen, dass ich weinend auf dem Sofa saß und den Tod herbeiwünschte.

Heute geht es mir ziemlich gut. Die Therapie ist sehr wirksam. Vielleicht wäre die eine oder andere Operation nicht nötig gewesen, wäre die Diagnose früher gestellt worden. Aber ich weigere mich, mit dem Schicksal zu hadern.

Übrigens: Die Vorsitzende eines der Vereine, in denen ich tätig bin, erzählte mir einmal, sie habe gelegentlich Schmerzen in den Händen, nicht schlimm, aber störend. Ich schickte sie umgehend zum Arzt, sie solle keine Zeit verlieren, und den Verdacht auf rheumatoide Arthritis äußern.

Nun hat sie seit einigen Jahren Arthritis, eine gute Medikation, und sie ist nahezu beschwerdefrei.

Als ich so lange Arthritis hatte wie sie, hatte ich die erste Rheuma-Operation (Synovektomie) schon hinter mir.

Früherkennung macht einen Unterschied!

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