Veranstaltungen & Aktivitäten – Tirol

11. Rheuma Rad Tag am 13. Oktober 2018

 

Wir laden herzlich zum gemeinsamen Radfahren auf dem Radweg  von Unterperfuss nach Telfs ein.

Treffpunkt und Start:  11 Uhr in Unterperfuss beim Gasthof Branger Alm am Parkplatz

Gemeinsames Radfahren auf dem Radweg nach Telfs, Einkehr und Erfrischung im Gasthaus Neurauter in Hatting (schöner Gastgarten, direkt an der Radstrecke) Fahrzeit 2 Stunden 30 Minuten Streckenprofil Ebene Strecke, zum Teil sehr schön am Inn entlang Ausrüstung Bitte kommen Sie am besten mit Mountain- oder Citybike.

Eine Initiative von: Medizinische Universität Innsbruck und Österreichische Rheumaliga
Anmeldung
Bitte per E-mail an: johann.gruber@i-med.ac.at oder telefonisch: Rheumaambulanz 0512/504 23260

 

Der „Rheuma Rad Tag” wird durch die freundliche Unterstützung von Roche Austria möglich. Vielen Dank!

 

Schmerzbewältigung im EinKLANG mit NATUR und FARBE

 

Nachdem die Tiroler SHG „Chronische Polyarthritis-Oberland“ 2017 einen der Österr. Patientenpreise erhielt, wurde nun Anfang Juni 2018 das eingereichte Projekt durchgeführt.

Das „Inzinger Alpl“, auf ca. 1800 m Höhe, war der Veranstaltungsort. Überwältigt von der herrlichen Bergwelt und noch dazu strahlendem Sonnenschein starteten wir das Projekt am Vormittag mit dem ersten Teil, nämlich Malen mit der Tiroler Künstlerin Brigitta Kuen . Wir erarbeiteten mit den verschiedensten Materialien Gemeinschaftsbilder, jeder auf seine Art…. und es kamen dabei sehr interessante Werke zum Vorschein bis hin zum „eigenen Bild“, inspiriert durch verschiedene literarische Texte.

Das Mittagessen fand in gemütlicher Atmosphäre vor der Hütte statt, mit Gegrilltem und viel köstlichen Beilagen, begleitet von der guten Laune und einem feinen Miteinander der Selbsthilfegruppe.

Der Nachmittag bescherte uns eine sehr tiefgehende Klangreise mit Roderick Pischl, einem Klanginstrumentenbauer aus Telfs, der es verstand, uns in eine Tiefenentspannung durch seine Klänge zu bringen……sehr wohltuend.

Ausklingen ließen wir diesen sehr eindrucksvollen und guttuenden Projekttag mit Kaffee und Kuchen, bevor es dann wieder heimwärts ging.

Alles in allem ein unvergesslicher, kraftspendender, in unserer Schmerzbewältigung weiterbringender Tag für unsere SHG. Dafür möchten wir uns noch einmal bei der ÖGR sehr herzlich bedanken.

Im Namen der SHG

Andrea Bachnetzer

Bildnachweis: A. Bachnetzer

     

„MIR TUT ALLES WEH“ – 6. Juni 2018

Im VIVEA Gesundheitshotel Kurzentrum Umhausen im Ötztal fand am 6. Juni 2018 mit Herrn Dr. Günther Zangerl ein Infoabend mit dem Thema „Mir tut alles weh“ statt. Das zahlreich erschienene Publikum folgte gespannt den Rheumaexperten. Viele Fragen konnten zum Schluss gestellt und vom Vortragenden beantwortet werden.

  

 

 

 EINLADUNG ZUM WELT-CED-TAG – AM 19. MAI 2018

Bergisel Sprungschanze, Innsbruck

INFORMATION, AUFKLÄRUNG UND BERATUNG AUF DER BERGISELSCHANCE

Die Veranstaltung der ÖMCCV zum Welt-CED-TAG stand ganz im Zeichen der Farbe lila. Zum Zeichen der weltweiten Solitarität von Betroffenen, die mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leben, leuchtete auch die Sprungschanze in lila.

Die Präsidentin des Dachverbandes Selbsthilfe Tirol, Frau Maria Grander, eröffnete die Veranstaltung. In ihrer Ansprache referierte sie darüber, wie Selbsthilfe wirkt und über die Wichtigkeit der Selbsthilfe. Einen sehr interessanten Vortrag über CED und deren Begleiterkrankungen – wie Rheuma, hielt Herr                  Ao. Univ.-Prof. Dr. Robert Koch, Univ. Klinik Innsbruck. Thema war auch, wie mit Leichtigkeit und Freude musikalische Selbsterfahrung erlernt werden kann.

Im Vorfeld konnten sich die TeilnehmerInnen bei den angebotenen Workshops und an den Selbsthilfe- und Industrieständen inspirieren lassen. Es gab Shiatsu Verwöhneinheiten, musikalische Selbsterfahrung, malen einer lila Schleife sowie ein Gesundheitsquiz.

Wer sehr mutig war, konnte auf dem „Zitterbalken“ Platz nehmen und ein Gefühl bekommen, wie sich ein Skispringer kurz vor dem Absprung fühlt, bevor dieser in die Tiefe segelt.

Die ÖRL bedankt sich bei der ÖMCCV-Tirol für die freundliche Einladung!

Text: G. Schaffer

Bildnachweis: ÖMCCV-Tirol

   

 

 

Pilotprojekt Arthrosewoche im Vivea Gesundheitshotel Umhausen im Ötztal vom 16.4.2018 bis 22.4.2018

Am ersten Abend bekam unsere Arthrosegruppe eine extra Hausführung des Direktors. Zum Frühstück gab es zusätzlich einen Arthrosekräutertopfen. Auf unseren Tischen stand eine Arthrosegewürzmischung bestehend aus Cumin, Zimt, Curcuma, Salz und Muskatnuss. Zusätzlich zu den auf jede Person abgestimmten Therapien wurden vier Vorträge angeboten. Der erste Vortrag wurde vom Kniespezialisten Dr. Ralf Rosenberger gemeinsam mit Kniespezialist Dr. Christoph Raas und der Psychologin und Physiotherapeutin Monika Peer– Kratzer bestritten. Den zweiten Vortrag hörten wir von den betroffenen Buchautoren Heidi Rauch und Peter Herrchen. Sehr interessant war der dritte Vortrag der Rheumatologinnen, Frau Dr. Malgorzata und Frau Dr. Karin Montag. Auch ein Workshop mit der Handtherapeutin, Frau Katharina Frey, fand statt. Wie ich hörte, wird diese Arthrosewoche weiterhin im Programm aufgenommen. Ich kann die Teilnahme daran nur weiter empfehlen.

Inge Schmidinger

LG-Vorarlberg

 

Ernährung bei Rheuma / Dr. Wolfgang Halder (li) und Christian Dejaco / Tirol Rheumaschule / ORF Tirol – Innsbruck / 11.10.2017 / @Innsblick / Vanessa Weingartner-Rachlé

Am Vorabend des Weltrheumatages, der alljährlich am 12.Oktober begangen wird, fand im ORF Landesstudio Tirol eine Informationsveranstaltung zum Thema „Ernährung bei Rheuma“ statt.

Die Rheumaschule Tirol – eine 2015 gegründete Initiative von Rheumatologen, Therapeuten, Diätologen, diplomiertem Pflegepersonal und Fachärzten unterschiedlichster Disziplinen – konnte zu dieser Veranstaltung über 200 interessierte Personen begrüßen. Univ.-Doz, Dr. Johann Gruber, Leiter der Rheumatologie an der Klinik Innsbruck, informierte über mögliche Risiken von „Zuviel Harnsäure im Blut“ (Hyperurikämie) und Diätologin Astrid Böhm, vom LKH Hochzirl erklärte die Ernährungsempfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie, zumal Hyperurikämie oft Gicht zur Folge hat.

Den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen war der zweite Teil des Abends gewidmet. Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Dejaco vom Krankenhaus Bruneck (Südtirol) erklärte in für Laien verständlicher Form den Ablauf des Entzündungsprozesses und betonte die Bedeutung einer konsequenten medikamentösen Therapie. „Diätetische Maßnahmen können Medikamente unterstützen“ so Diätologin Martina Santer BSc aus Innsbruck. Sie erklärte in ihrem Referat, welche Nahrungsmittel entzündungsfördern sind und deshalb möglichst gemieden werden sollten und empfahl andererseits entzündungshemmende Nährstoffe, wie sie zum Beispiel als hochwertige Omega3-Fettsäuren in manchen Ölen oder auch in einigen Fischen am Speisezettel stehen sollten.

Dr. Armin Maier, Krankenhaus Bozen, nahm verschiedene Getränke aus Sicht des Rheumatologen unter die Lupe: „Wasser ist das beste Getränk für alle, aber zur Freude der meisten Anwesenden muss auch auf Alkohol, besonders Rotwein, nicht völlig verzichtet werden. Ausgenommen bei Gicht. Das wurde in einigen wissenschaftlichen Untersuchungen bereits nachgewiesen.“   Für Dr. Peter Gritsch, Allgemeinmediziner aus Gnadenwald in Tirol, mit Spezialisierung auf das Thema Fasten, haben „die positiven Einflüsse, die Nahrungsverzicht auf unterschiedliche Prozesse im Körper ausüben“ zentrale Bedeutung. „Eine besondere Rolle spielt dabei die entzündungsreduzierende Wirkung beim Fasten. Jedoch will Fasten auch gelernt sein und soll über einen längeren Zeitraum nur mit ärztlicher Begleitung durchgeführt werden.“

Fasten im Sinne von „weniger Essen“ kann zur Gewichtsreduktion führen, was für Menschen mit Arthrose („Abnützungserscheinungen von Gelenken“) eine wichtige Therapiemaßnahme darstellt. „Besonders wenn Hüft- oder Kniegelenke betroffen sind“, so Dr. Malgorzata Brunner-Palka, Rheumatologin aus Innsbruck. In diesem Sinne hatte Diätologin Edburg Edlinger BSc, zahlreiche Tipps zur Hand, wie durch Ernährungsanpassung Gewicht durch den Abbau von Fettreserven verringert werden kann, ohne dabei Muskelmasse zu verlieren: „Dafür benötigt es ausreichend Eiweißzufuhr, um die Muskulatur mit ihrem wichtigsten Baustein zu versorgen und regelmäßige körperliche Aktivität, um Muskel zu erhalten bzw. aufzubauen. Dazu ist vor allem Krafttraining zu empfehlen.“ Zu allen erwähnten Krankheitsbildern präsentierte Helene Jäger, DGKP und Kräuterfachfrau im LKH Hochzirl, Kräuter aus Garten, Feld und Wald, die in unterschiedlichster Zubereitung hilfreich unterstützend bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden können. Abschließend informierte OA Dr. Wolfgang Halder, Leiter der Rheumaschule Tirol, über die vielfältigen Angebote dieser Einrichtung, die unter der Schirmherrschaft des Sozial-Medizinischen Vereins Tirol geführt wird. „Von Rheuma betroffene Personen sollen gezielt über Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten informiert werden, da informierte Patienten viel besser mit ihrer Erkrankung umgehen können. Daraus ergeben sich bessere Therapieerfolge und damit eine bessere Lebensqualität.“

Zur Freude der seit zwei Jahren in Nordtirol angebotenen Initiative berichtete Prof. Christian Dejaco, dass es ab 2018 auch in Südtirol eine Rheumaschule nach dem Vorbild der Nordtiroler Initiative geben soll.

Mit „Rheuma-gesunden“ Häppchen und der Gelegenheit, den anwesenden Experten Fragen zu stellen, fand der informative Abend im Foyer des Landesstudios Tirol seinen Ausklang.

Für Fragen zur Rheumaschule Tirol steht der Sozial-Medizinische Verein Tirol unter E-Mail: info@smv-tirol.org oder Tel. +43 512 57 46 05 gerne zur Verfügung.

 

 

     

     

          

    „Wer den Tag mit einem Lachen beginnt, hat ihn schon gewonnen“ (Cicero)

    LACHEN ist gut für die Atmung, es befreit, stärkt das Immunsystem, macht gute Laune; wenn man lacht, wird genau in diesem Moment der Schmerz ausgeschaltet, der Heilungsprozess wird verstärkt, u.v.m.

    Jaaaaa, „Lachen ist die beste Medizin“, wie man so schön sagt.

    Kinder lachen ca. 400 Mal am Tag, Erwachsene im Durchschnitt gerade 14 Mal. Wir alle wissen, dass Lachen gesund ist, und doch fällt es uns im Alltag oft schwer.

    Die Selbsthilfegruppe CHRONISCHE POLYARTHRITIS-Oberland in Silz durfte im Februar in einem sehr interessanten Vortrag von Frau Mag. Claudia Waldauf- Kreiner, MSc, noch viel mehr über die positive Wirkung des Lachens auf uns Menschen erfahren, und die rote Clownnase war auch mit dabei. Dass das Lach- und Schmerzzentrum im Gehirn so ziemlich an der gleichen Stelle sind, war für uns ebenso neu, wie auch die Erkenntnis, dass genauso ein künstlich erzeugtes Lächeln positiv auf uns einwirkt.

    Also, liebe Rheumapatienten – zieht Eure Mundwinkel hoch, Euer Wohlbefinden wird es Euch danken!

     

    Andrea Bachnetzer

     

     

          

    Patientenpreis der ÖGR 2015

    SHG – Chronische Polyarthritis-Oberland    

     

    Im November 2015 ging einer der 3 Patientenpreise der ÖGR an die Selbsthilfegruppe Chronische Polyarthritis-Oberland in Tirol.

    Mit großer Freude nahm ihn die SHG-Sprecherin Andrea Bachnetzer in Wien entgegen. Das Projekt, das eingereicht wurde:

    „GENIESSEN ERLAUBT“

    Mit bewusster Ernährung und positivem Umgang mit Stress

    neue Lebensqualität (trotz Rheuma!) gewinnen

     

    konnte dann im vergangenen März durchgeführt werden.

    Im 1. Teil, geleitet von Tanja Gstrein, Dipl. Gesundheitscoach, Imst, ging es um die seelischen und psychischen Aspekte mit dieser Erkrankung. Was passiert bei Stresssituationen im Körper? Neben einem sehr informativen Vortrag wurden uns auch verschiedene Entspannungstechniken erklärt.

    Im 2. Teil, der ein paar Tage später folgte, ging es um die Ernährung bei Rheuma, mit Stephanie Gabl, Diätologin, Zams. Wir starteten mit einem „gesunden“ Frühstück inklusive Vortrag bezüglich Basics in der Ernährung bei Rheuma. Beim anschließenden gemeinsamen Einkauf in einem Supermarkt in Silz erarbeiteten wir in kleinen Gruppen, worauf bei den Produkten speziell geachtet werden sollte (Herkunft, Regionalität, Zusatzstoffe, Gehalt bzw. Qualität der Fette …)

    Das gemeinsame Kochen der SHG-Mitglieder in der Küche des Jugendheimes in Silz mit anschließendem Essen trug neben den wertvollen Infos auch zur Gemeinschaft der Betroffenen bei.

    Alles in allem, mit Hilfe aller Beteiligten, ein gelungenes Projekt!

    Wir bedanken uns noch einmal bei der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation für diesen tollen Preis.

    Andrea Bachnetzer

    SHG-Sprecherin