Ausflug Landesgruppe Salzburg

Ausflug Landesgruppe Salzburg

 

Bei sehr schönem Wetter, was in diesem Mai ja eher die Ausnahme war,

verbrachten die Mitglieder der Landesgruppe Salzburg heuer vom 23. bis 26. Mai rund um Bad Gleichenberg. Die Teilnehmer/innen kamen aus dem Pinzgau, dem Pongau und aus der Stadt Salzburg, aber auch aus Niederösterreich und aus Kärnten nahmen Mitglieder teil.

 

Unser Bus mit dem freundlichen Fahrer Michael brachte uns nach einem stärkenden

Mittagessen in Wörschach zu unserem ersten Ziel, dem Kräuter-, Rosen- und Hexengarten in Söchau. Es gab jede Menge Pflanzen und Blumen zu sehen, kleine Wasserflächen sowie Gartenlauben mit Dekor und netten Sprüchen. Durch ein leider verschlossenes Tor konnte man in den „Hexengarten“ mit Giftpflanzen schauen, wo auch gleich am Eingang eine solche zu sehen war.

Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel Allmer in Bad Gleichenberg an. Nachdem vor dem Hotel gleich der Kurgarten mit Hauptplatz und Springbrunnen angelegt ist, konnte man nach dem sehr guten Abendessen noch gemütlich spazieren gehen. Der Springbrunnen ist abends färbig beleuchtet und das Wasser „tanzt“ zum Donauwalzer. Dieses kleine Schauspiel ließ sich wohl niemand entgehen.

 

Am Freitag, den 24. Mai, ging die Fahrt nach dem ausgiebigen Frühstück zur Firma Zotter-Schokolade, nahe der Riegersburg, die mächtig auf einem Felsen thront.   Jede/r durfte sich bei der Schokoladen-Verkostung nach Herzenslust an den kleinen Nasch-Stationen bedienen und den unterschiedlichen Geschmack der verschiedenen Sorten testen. Danach konnte man einen Spaziergang durch den „essbaren Tiergarten“ machen, einem weitläufigen Gelände mit vielen Tieren.

Nach einem guten Mittagessen in Wippl’s Hofbergstuben brachte uns der Bus wieder zurück nach Bad Gleichenberg. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Der am Hauptplatz stattgefundene Bauernmarkt lud zum Schauen oder Verkosten ein. Weine, Schnäpse, Käse und vieles mehr wurde angeboten.

 

Am Samstag, den 25. Mai, stand eine Fahrt nach Deutsch Goritz auf dem Programm. Auf der Hinfahrt gab es einen kurzen Zwischenstopp in St. Anna am Aigen, wo man wunderbar von einer Anhöhe „ins Land“ schauen konnte. Bei bestem Sonnenschein ging es dann zu Pechmann’s alter Ölmühle in Ratschendorf. Zum großen Erstaunen aber gab es dort ein buntes Sammelsurium aller erdenklichen Kuriositäten zu bestaunen. Schon beim Eingang befand sich ein großes Tiergehege, da standen Kamele (eines war ganz weiß), Lamas, Ziegen, ein Schildkrötengehege mit zwei sehr großen und zwei kleinen Tieren und allerlei Federvieh.

Die Wirtsleute hatten einige Gebäude, die meisten bestanden aus Holz, urig ausgestattet. Neben Räumlichkeiten, die den Gästen zum Essen zur Verfügung standen, konnte man in anderen Räumen, die eher ein Museum waren, diverse Motorräder älteren Baujahrs bewundern, ebenso Oldtimer. In einem Raum waren viele alte Radios und Metallschilder mit Ortsnamen aufgereiht, im Freien waren kleinere Flugzeuge aufgestellt, eine „Freiheitsstatue“ gab ebenso zu sehen wie eine alte Tischlerei mit vielen Werkzeugen. Man kann gar nicht alles aufzählen, so viele unterschiedliche Themenbereiche wurden gezeigt. Natürlich konnte man auch bei der Herstellung des Kernöls zusehen oder auch gleich das frisch gepresste Kernöl in der Flasche erwerben. Nach der Stärkung mit einem guten und reichlichen Mittagessen, brachte uns der Bus wieder gut gelaunt zurück nach Bad Gleichenberg, wo sich jede/r die freie Zeit einteilen konnte. Abends wurde eine Fahrt zu einem Heurigen mit Tanz angeboten, wo zahlreich teilgenommen wurde.

 

Am Sonntag, den 26. Mai, hieß es Abschied nehmen von Bad Gleichenberg. Als letzten Punkt der Reise ging die Fahrt nach Graz bzw. zum Uhrturm am Schlossberg. Bei dem schönen Wetter war die Sicht auf die Stadt und die Umgebung besonders eindrucksvoll. Um 14.00 Uhr brachte uns der Bus dann wieder Richtung Ennstal und nach nochmals kurzem Halt an einer Raststätte ging es direkt an die Ausgangspunkte zurück, wo nach und nach die Teilnehmer/innen ausstiegen.

 

Ein großes Dankeschön ergeht somit an Frau Gertraud Schaffer, die diese schöne Reise organisiert und betreut hat.

 

Ingrid Wagner